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"Auf sagenhafter Schatzsuche am WoodyWalk" - jeden Samstag im Juni, Juli und August um 10.30 Uhr - Familienwanderung mit Schauspiel auf der Plose

Solimans Traum 3

ab 23. November 2017 bis 7. Januar 2018

Soliman, der Elefant aus Brixen, begibt sich auf eine Reise durch eine zauberhafte Traumwelt. Wen er dort trifft und was passiert, sehen Sie täglich ab 23. November 2017 bis zum 7. Januar 2018. Die Hofburg in Brixen verwandelt sich dafür in ein funkelndes Licht- und Musikspektakel.

Solimans Reise durch eine zauberhafte Traumwelt findet täglich statt:

  • 17.30 und 18.30 und 19.30 Uhr
  • keine Vorführungen am 24. und 25. Dezember 2017
  • die Show dauert ca. 25 Minuten

solimans-traum-header-brixen-org

Die Geschichte von Soliman

Die Ankunft des Elefanten Soliman in Brixen ist geschichtlich bezeugt. Soliman war ein Geschenk des portugiesischen Königs Johann III, für seinen Neffen, Erzherzog Maximilian von Österreich. Für den Elefanten war die Schiffsreise von Lissabon nach Genua kein Vergnügen, erst recht nicht der lange Fußmarsch in Richtung Alpen. Aber die Menschen am Weg erlebten seine Ankunft als Sensation. In Trient applaudierten ihm Bischöfe und Kardinäle, in Bozen wurde er mit Triumph empfangen. Auch in Brixen standen die Städter Spalier, als der Elefant kurz vor Weihnachten 1551 mit großem Gefolge einmarschierte. Für den Gasthof, der bald seinen Namen tragen sollte, wurde die Ankunft zum Glücksfall. Der Wirt Andrä Posch beherbergte den Elefanten Soliman 14 Tage in Brixen lang, bis er am 2. Januar 1552 nach Norden weiter zog. Über Innsbruck und Hall, über Inn und Donau, erreichte der Dickhäuter im Mai 1552 die Hauptstadt Wien. Der langen Reise folgte ein kurzer Aufenthalt: Das Tier starb im Dezember 1553 in der Menagerie in Kaiserebersdorf, wo es an falscher Fütterung oder auch an Heimweh zugrunde ging.
Nach dem Tod des Elefanten war seine Reise noch nicht beendet…
Sein Vorderfuß und die Knochen wurden zu einem kunstvollen Stuhl umgestaltet, der bis heute in Stift Kremsmünster zu sehen ist. Den Rest der Mumie vererbte Maximilian dem bayerischen Herzog Albrecht, der den ausgestopften Dickhäuter in seine Schausammlungen aufnahm. Als Teil des Bayerischen Nationalmuseums überdauerte er noch rund 400 Jahre. Aber die Erinnerung an den Elefanten Soliman lebt weiter: In Linz, in Wasserburg, in Wien künden kleine Denkmäler von seiner Durchreise. Und sein Brixner Gastgeber, der Wirt Andrä Posch taufte den Gasthof schon bald in Herberge „Am Hellephanten“ um und ließ an der Hauswand ein Fresko in leuchtenden Farben anbringen.